„Der globale Wassermangel ist eine größere Bedrohung für die Menschheit als der Klimawandel...“.
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„...denn die Folgen sind unmittelbar jetzt zu spüren und nicht erst in hundert Jahren!“ So ein Experte in einem Interview. Milliarden Menschen haben laut UNO keinen Zugang zu sauberem, trinkbarem Wasser. Und jedes Jahr sterben mehr als 5 Millionen Menschen, darunter überwiegend Kinder, an Krankheiten, ausgelöst durch verschmutztes Wasser.
Obwohl weltweit unerschöpfliche Meerwasservorräte vorhanden sind und zahlreiche Entsalzungsanlagen entstehen, leiden besonders die dünner besiedelten Regionen ohne Strom und Infrastruktur unter dem Trinkwassermangel. Ganze Landstriche können das teils salzige oder stark verschmutzte Wasser nicht zum Überleben nutzen. Afrika zum Beispiel hat genug fließendes Oberflächenwasser, aber kaum reines Trinkwasser.
Weltweite Wasserprobleme:
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Große, industrielle Wasseraufbereitungsanlagen, die aus Salz- oder Brackwasser trinkbares Wasser liefern, werden aus wirtschaftlichen Gründen nur in bevölkerungsreichen und küstennahen Städten und Gegenden errichtet.
Die Folge der Wasserknappheit: Epidemien und Tod durch verschmutztes Wasser im weiten Land sowie Überbevölkerung und Slumbildung in den Ballungszentren. Denn an Wasser fehlt es ja noch nicht in den Metropolen, die sich riesige Wasserentsalzungs- und Aufbereitungsanlagen mit Milliardeninvestitionen leisten können.





